Der CSAKAN ist eine Blockflöte in Mezzosopran-Lage, meistens mit dem Grudton as’, für das romantische Originalrepertoire des Wiener Biedermeier.
Diese »Blockflöte der Romantik« stellt das verbindende Element in meinem historischen Roman dar. Erzählt wird die Geschichte der Csakan-Virtuosen Anton Heberle und Ernest Krähmer sowie von Krähmers Frau Caroline zwischen 1805 in Dresden und 1873 in Wien mit Stationen in zahlreichen europäischen Städten. Vor dem Hintergrund starker politischer, wirtschaftlicher und sozialer Veränderungen fand die Stockflöte ab 1806 enorme Verbreitung, passend zum Biedermeier. In Wien setzte sich Caroline Krähmer trotz der Restauration als Virtuosin auf der Klarinette durch, damals ungewöhnlich für eine Frau. Mit ihrem Mann bildete sie ein gleichwertiges Duo; das Ehepaar feierte international Erfolge. Diese Zeit und ihre Musik werden den Hauptteil meines Romans prägen, dabei berücksichtige ich besonders mögliche musikalische Einflüsse auf Heberle und vor allem Krähmer, das Verhältnis von Krähmer zu Heberle und dessen Musik und beider Wirkung auf die Musikszene ihrer Zeit. Caroline Krähmers musikalische Karriere nach dem Tod ihres Mannes und das allmähliche Verschwinden des Csakan in der Bedeutungslosigkeit bilden den Abschluss des Romans.
Der Roman wird am 16. Januar 2027 im acabus-Verlag erscheinen, am 190. Todestag von Ernest Krähmer.
Arbeitstitel: »Leben im Klang des Csakan. Anton Heberle, Ernest und Caroline Krähmer: Musik zwischen Erfindung und Virtuosität«
Seit Jahrzehnten spiele ich auf der Sopranblockflöte die Sonate Brillante von Anton Heberle, die dieser 1810 für den Csakan komponiert hat. Die rätselhafte Biografie des mutmaßlichen Erfinders der modernen Stockflöte fasziniert mich ebenso wie das Leben und Wirken des Oboisten, Csakan-Virtuosen und Komponisten Ernest Krähmer, vor allem aber, wie der Csakan nach Krähmers Tod relativ schnell fast wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist. In den meisten Musiklexika und dem größten Teil der Fachliteratur finden die beiden Komponisten keine Erwähnung – anders hingegen Caroline Krähmer, deren Wirken als Witwe und erfolgreiche Musikerin mir Bewunderung abnötigt und den dritten Teil des Romans prägen wird.
Ein besonderer Reiz des Romans liegt für mich darin, dass ich später Lesungen und Buchvorstellungen mit Werken von Heberle und Krähmer auflockern kann, die ich selber spiele: solo auf meinem Csakan, mit meinem Blockflötenduo altramentum et claritas, mit Harfenbegleitung mit meinem Duo Bardensang und Zauberklang, ergänzt um gesungene Lieder aus der Zeit, u. a. von Franz Xaver Wolfgang Mozart.
Nik Tarasov und Vincenta Prüger zum Csakan: Blockflötenfesttage Bad Kissingen 2025
Einführung und Erläuterung mit Musikbeispielen: Nik Tarasov, Mollenhauer 2021
Rezensionen zu meinen Romanen (Auswahl):
zu meinem Oswald-Roman · zu meinen Old-Firehand-Romanen
In meinem 2025 erschienenen Roman »Old Firehands letzter Kampf« soielt das Unternehmen Mollenhauer eine Rolle: »Für Blockflötistinnen und Blockflötisten gewinnt der Roman eine besondere Note, denn Schneidewind streut mehrere musikalische Verweise ein: Firehand lässt sich bei Mollenhauer, wo schon früh Blockflöten in Spazierstockform
hergestellt wurden, einen Funktionsgehstock anfertigen, und zudem begegnet den Lesenden eine Indianerflöte ...
Wer die Blockflöte schätzt und zugleich dem Wilden Westen zugetan ist, kann sich an diesen musikalischen
Nebenbemerkungen ... erfreuen.« (Alice-Tina Kschiwan, WINDKANAL 2025-04, 15.12.25, S. 45)
Am 23.3.26 habe ich meinen Csakan erhalten,
mit Schallbecher und Spazierstock-Unterteil: VIDEO: »Original-Thema mit Variationen« von Ernest Krähmer, op. 24/2 (Auszug), Aufnahme zu Hause am 27.3.26 mit Schallbecher: MP4 · 3:47 Min. · 171 MB |
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»Der in Mannheim beheimatete Fantasy-affine Autor ist ein Hansdampf in allen Gassen ... mit Flöten und Harfe als mittelalterlicher oder fantastischer Barde.«
(Christoph Alexander Schmidberger in »Karl May & Co.«, Nr. 183, 1/26, März 2026, S. 62)
»... ein begabter Komponist, Musiker und Sänger, der bei unzähligen Veranstaltungen das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Stimme und dem zarten Klang seiner Harfe in den Bann zieht.«
(Dr. Julian Eilmann: »Im Reich der Sehnsucht: Friedhelm Schneidewinds ›Traumbaum‹« – in: EREBOR – Fantastische Medien – Nr. 5, März 2018)
»... im musikalischen Bereich gilt er als großer Interpret der historischen Aufführungspraxis.«
(Vorwort zu »Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik« – hrsg. von Oliver Bidlo, Julian Eilmann und Frank Weinreich, Essen: Oldib-Verlag 2011)
»gute musikalische
Unterhaltung mit mittelalterlicher Musik«
(LARP-ZEIT
13, Okt./Nov. 2006, zum Auftritt beim Elbenwaldspektakel auf Burg
Bilstein am 17.06.2006)